TCB Basel Schweizer Meister 2017

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27. Mai. 2017

Die Serie geht weiter …

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Es ist unglaublich alle zwei Jahren gewinnt der TCB Basel die Schweizermeisterschaft im Torball. 2009, 2011, 2013, 2015 und 2017 konnten sich die Spieler vom Rheinknie in immer wieder unterschiedlichen Besetzungen durchsetzen. Dieses Mal profitierte das Team sicherlich vom Vorsprung aus der Vorrunde, in der Rückrunde reichte eine durchschnittliche Leistung für den Gewinn des Titels.
Im ersten Spiel wurde Basel vom Ranglistenzweiten gefordert nur zwei Punkte trennten die beiden Teams. Die Heidiländer konnten leider nicht mit der besten Besetzung antreten. Das erste Spiel eines Turniers hat immer seine eigenen Gesetze, man war also gewarnt. Auch wenn nicht alles klappte, gewann man die Partie sicher mit 5:2.
Gleich in der zweiten Runde kam es zum Duell mit dem Dritten in der Rangliste Amriswil 1. Mit einem Sieg wäre man wohl schon fast durch gewesen. Die Thurgauer mussten gewinnen, um noch eine Chance zu haben. Es kam zu einer ganz anderen Partie als erwartet, es fielen viele Tore. Uns gelang die Führung, mussten aber sofort wieder den Ausgleich hinnehmen, dies wiederholte sich mehrmals, beim Stand von drei zu drei wurden die Seiten gewechselt. Zum ersten Mal gelang Amriswil die Führung und nach einem weiteren Treffer führten sie sogar mit 5:3, wir konnten nur noch den Anschlusstreffer erzielen. Mit 4:5 mussten wir die erste Niederlage an der diesjährigen Meisterschaft hinnehmen.
Basel schien im nächsten Match allerdings verunsichert, lag es an der Niederlage oder an etwas Anderem. Man lag in der Meisterschaft immer noch deutlich vorne, so dass diese Verunsicherung doch überraschte. Auf jeden Fall tat man sich gegen die zweite Mannschaft von Amriswil sehr schwer, auch wenn man immer in Führung lag musste man um den 3:2 Sieg doch mehr als erwartet kämpfen.
Im Anschluss folgten die beiden Zürcher Teams zuerst gegen Zürich Land. Gegen dieses Team gewann man in der Vorrunde nur knapp, an diesem Tag hatten die Zürcher allerdings nichts entgegen zu setzen gleich mit 8:2 konnte man den Sieg einfahren.
Nun ging es Zürich Leu aufgrund von Abwesenheiten wurde dieses Team völlig umgestellt. Es ging gleich so weiter wie im letzten Spiel in der Pause führte man 4:1, nach der Pause verspielte man die komfortable Führung innerhalb von drei Würfen aufgrund von sehr leichtsinnigen und unnötigen Fehlern. Plötzlich stand es 4:4 sehr zum Ärger des Trainers, glücklicherweise konnte man aber wieder einen Gang hochschalten durch zwei schnelle Tore stellte man den 6:4 Sieg sicher. Trotzdem verspielte man sich dadurch den Vorsprung in der Tordifferenz. Es musste also in den letzten beiden Partien noch ein Punkt her zum Gewinn des Meistertitels.
Langsam war Basel allerdings auf Betriebstemperatur auch wenn die fehlenden Trainings immer noch deutlich sichtbar waren. Der nächste Gegner war für mich vor der Meisterschaft der haushohe Favorit. Glarus erwischte aber den schlechteren Start und wir führten schnell mit 2:0, doch eine unstabile Abwehr und weitere Fehler brachten Glarus zurück ins Spiel. Es folgte ein offener Schlagabtausch kein Team konnte sich absetzten. Glarus gelang aber kurz vor Schluss der entscheidende Treffer zum 6:5.
Im letzten Spiel musste also die Entscheidung fallen, ob Basel oder Amriswil Schweizermeister wird. Wir mussten gegen das zweite Team von Glarus einen Punkt gewinnen. Die jungen Glarner machten ziemlich Druck aber die Basler Abwehr war so sicher wie noch nie an diesem Turniertag, als auch noch ein Treffer gelang, merkte man die sich lösende Anspannung an. Also noch ein Freistosstor zum 2:0 gelang und in der zweiten Halbzeit sogar das 3:0, war die Meisterschaft sicher. Kurz vor Schluss gelang Glarus noch den Ehrentreffer zum 3:1. Dies änderte aber nichts an der Freude über den Schweizermeistertitel, dass jeder Spieler ein Tor zum entscheidenden Sieg beigesteuert hat, rundete das Ergebnis noch ab.
Dies war der fünfte Titel des Herrenteams wie schon erwähnt immer in den ungeraden Jahren stand man zuoberst. Mit diesem Titel erklomm man auch auch das Podest in der ewigen Rangliste der Schweizermeisterschaften. Als Trainer ist das schöne an dieser Serie, dass wir immer wieder in unterschiedlichen Aufstellungen gespielt haben. Kein Titel war nur von einem Spieler abhängig. Sondern immer vom Team, kein Spieler war bei allen Titel dabei nur einer bei vieren. Trotzdem kam dieser Titel doch sehr überrascht, was der Freude natürlich keinen Abbruch tut
Für Basel spielten: Boxler Viktor, Ensner Gregor, Fernandes Daniel

Coach und Bericht Andy Freiermuth

Rangliste Vorrunde

  1. TCB Basel Punkte: 14 Tore: 40:18 +22
  2. TC Heidiland Punkte: 12 Tore: 41:24 +17
  3. TG Amriswil 1 Punkte: 8 Tore: 34:23 +11
  4. TB Glarus 11 Kärpf Punkte: 8 Tore: 30:22 +8
  5. BSC Zürich Land Punkte: 5 Tore: 28:31 -3
  6. TG Amriswil 2 Punkte: 4 Tore: 23:37 -14
  7. TB Glarus 11 Schilt Punkte: 4 Tore: 21:40 -19
  8. BSC Zürich Leu Punkte: 1 Tore: 22:44 -22

Schlussrangliste

  1. TCB Basel Punkte: 24 Tore: 75:41 +34
  2. TG Amriswil 1 Punkte: 22 Tore: 73:38 +35
  3. TB Glarus 11 Kärpf Punkte: 20 Tore: 75:44 +31
  4. TC Heidiland Punkte: 14 Tore: 72:71 +1
  5. TB Glarus 11 Schilt Punkte: 10 Tore: 48:73 -25
  6. BSC Zürich Leu Punkte: 9 Tore: 52:75 -21
  7. BSC Zürich Land Punkte: 8 Tore: 48:65 -17
  8. TG Amriswil 2 Punkte: 5 Tore: 48:84 -36
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